FORSCHUNGSAKTE
Susan M. Johnson
International Centre for Excellence in Emotionally Focused Therapy / University of Ottawa
Bekannt für:Die Entwicklung des Konzepts der Bindungsverletzung und des Modells zu ihrer Auflösung in der Paartherapie
DIE ÜBUNG ANSEHEN
Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.
DER GEDANKE
“Jede Verzögerung bedeutet, dass sie wieder lügen”
DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT
“Der Scanner hatte einmal recht. Das bedeutet nicht, dass er jetzt recht hat. Ich benenne, was ich gerade tue: 'Ich scanne, ich sehe nicht.'”
EIN PRIVATER SCHRITT
Notiere die nächste dreimal, wenn du eine Verzögerung bemerkst — deine Vermutung und die später bestätigte Grund. Vergleiche sie ohne Interpretation.
Zentrale Befunde
- 2001
Ein Vertrauensbruch in einem Moment des Bedürfnisses erzeugt eine eigenständige 'Bindungsverletzung', die in der Paartherapie zu einer wiederkehrenden Blockade wird — grundverschieden von gewöhnlichem Streit und nicht allein durch Zeit oder Logik aufzulösen. Attachment Injuries in Couple Relationships: A New Perspective on Impasses in Couples Therapy ↗
- 2006
Im ersten empirischen Test des Modells zur Auflösung von Bindungsverletzungen lösten 15 von 24 Paaren die Verletzung nach emotionsfokussierter Therapie auf, wobei die Auflösung mit geringerer Beziehungsbelastung und mehr Vergebung einherging. Resolving Attachment Injuries in Couples Using Emotionally Focused Therapy: Steps Toward Forgiveness and Reconciliation ↗