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FORSCHENDE

Die Wissenschaft, wenn Freunde deinen Partner nicht mögen: Was soziale Zustimmung wirklich vorhersagt

3 die forschenden dahinterDie Vorstellung, dass äußere Ablehnung die Liebe stärkt — der 'Romeo-und-Julia-Effekt' — stammt aus einer einzigen Studie von 1972 mit verheirateten u

University of California, Davis

Diane H. Felmlee

Bekannt für:Forschung dazu, wie soziale Netzwerke und sich wandelnde Bewertungen beeinflussen, ob Beziehungen halten

Zentrale Befunde

  1. 1990

    Fand mit Sprecher und Bassin in einer Hazard-Modell-Analyse zu Trennungen bei Paaren im Dating-Stadium, dass geringe Zustimmung oder explizite Ablehnung durch das soziale Netzwerk eines Partners ein früheres Beziehungsende stärker vorhersagte als mehrere im selben Modell getestete individuelle und paarbezogene Faktoren.

  2. 1995

    In 'Fatal Attractions' fand sie, dass bei etwa 29 % der Trennungen eine zunächst anziehende Eigenschaft später zum Kritikpunkt wurde — was zeigt, dass sich Bewertungen eines Partners, auch soziale, mit fortschreitender Beziehung verändern.

  3. 2000

    Begleitete mit Sprecher romantische Paare über die Zeit und stellte fest, dass die Sicht von Freunden und Familie auf den Partner nicht schon beim ersten Treffen feststeht — sie verändert sich mit Beziehungsübergängen.

Illinois State University

Susan Sprecher

Bekannt für:Langjährige Forschung dazu, wie soziale Netzwerke die Qualität und Stabilität romantischer Beziehungen prägen

Zentrale Befunde

  1. 2000

    Verfolgte mit Felmlee Paare über die Zeit und fand, dass Freunde und Familie eines Partners sich beim ersten Treffen keine feste Meinung bilden; ihre Sicht verändert sich, wenn die Beziehung Übergänge wie Exklusivität oder Zusammenziehen durchläuft.

  2. 2011

    Werteten Jahrzehnte an Forschung aus und kamen zu dem Schluss, dass Zustimmung von Freunden und Familie des Partners sowie Integration in deren sozialen Kreis studienübergreifend konsistent mit größerer Beziehungsstabilität und -zufriedenheit verbunden sind.

  3. 1990

    Fand mit Felmlee und Bassin in einer Hazard-Modell-Studie, dass Ablehnung durch das Netzwerk den Zeitpunkt vorehelicher Trennungen stärker vorhersagte als mehrere in derselben Analyse untersuchte individuelle und paarbezogene Faktoren.

Mississippi State University

H. Colleen Sinclair

Bekannt für:Groß angelegte Replikation, die prüft, ob Ablehnung durch das soziale Netzwerk romantische Liebe wirklich verstärkt

Zentrale Befunde

  1. 2014

    Wiederholte mit Hood und Wright die Analyse von Driscoll, Davis und Lipetz aus dem Jahr 1972 direkt an einer neuen Stichprobe und fand keinen Beleg für den vorhergesagten 'Bumerang'-Effekt; Ablehnung durch das Netzwerk sagte stattdessen weniger Liebe, Vertrauen und Bindung voraus.

  2. 2014

    Wandte den ursprünglichen Messansatz von Driscoll und Kollegen aus dem Jahr 1972 auf eine moderne Stichprobe an, um die Replizierbarkeit direkt zu testen, statt sich auf neuere Methoden zu verlassen — und fand dennoch, dass sich das ursprüngliche 'Bumerang'-Muster nicht reproduzieren ließ.

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