Purdue University
J. Jill Suitor
Bekannt für:Die Within-Family Differences Study — ein langjähriges Forschungsprogramm zu elterlicher Bevorzugung und ihren Auswirkungen auf das Leben erwachsener Geschwister
Zentrale Befunde
- 2013
Mit Gilligan, Kim und Pillemer fand Suitor bei der Untersuchung von 341 erwachsenen Kindern in 137 Familien im späteren Lebensalter, dass die aktuelle Bevorzugung durch den Vater — nicht durch die Mutter — Spannungen zwischen erwachsenen Geschwistern voraussagte, besonders bei Töchtern. ↗
- 2013
Bei der Verfolgung mütterlicher Bevorzugung über die Zeit fanden Suitor und Kollegen sie über die Jahre bemerkenswert stabil — der 'Liebling' einer Mutter ändert sich selten —, was bedeutet, dass wahrgenommene Bevorzugung ein dauerhaftes Merkmal des Familiensystems ist, keine vorübergehende Phase. ↗
- 2016
Bei der Modellierung von Daten zu 381 älteren Müttern und ihren 1.421 erwachsenen Kindern fanden Suitor und Kollegen, dass die Übereinstimmung der Werte eines Kindes mit denen der Mutter — mehr als die Leistungen des Kindes — der stärkste Prädiktor für mütterliche Bevorzugung und Benachteiligung war. ↗