FORSCHUNGSAKTE
Suzanne M. Bianchi
University of California, Los Angeles
Bekannt für:Zeittagebuch-Forschung, die die geschlechtsspezifische Aufteilung von bezahlter Arbeit, Hausarbeit und Freizeit dokumentiert
DIE ÜBUNG ANSEHEN
Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.
DER GEDANKE
“Ich weiß nicht mehr, wer ich bin”
DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT
“Der Titel war eine Klammer, nicht das, was in der Klammer stand.”
EIN PRIVATER SCHRITT
Schreib drei konkrete Dinge auf, die du in dieser Woche getan oder entschieden hast, die schwierig waren oder Geschick erforderten. Ohne Jobtitel. Nur die Handlung. Lies sie still durch.
Zentrale Befunde
- 2003
Zusammen mit Marybeth Mattingly zeigte Bianchi, dass die Geschlechterlücke bei der Freizeit nicht nur eine Frage der reinen Stunden ist: Die Freizeit von Frauen war fragmentierter und öfter durch gleichzeitige Kinderbetreuung oder Hausarbeit 'kontaminiert', was ihre erholsame Qualität unabhängig von der Stundenzahl senkte. Gender Differences in the Quantity and Quality of Free Time: The U.S. Experience ↗
- 2012
Zusammen mit Sayer, Milkie und Robinson aktualisierte Bianchi jahrzehntelange Hausarbeitsdaten und fand, dass der Beitrag der Männer, der von den 1960ern bis in die 1990er anstieg, sich danach weitgehend einpendelte — die Aufteilung der unbezahlten Hausarbeit konvergiert nicht mehr weiter. Housework: Who Did, Does or Will Do It, and How Much Does It Matter? ↗