REALITYWIPE

FORSCHUNGSAKTE

Niels van de Ven

Tilburg University

Bekannt für:Experimentelle Forschung, die gutartigen von bösartigem Neid unterscheidet und zeigt, dass wahrgenommene Verdienst­haftigkeit bestimmt, welche Form entsteht, und dass gutartiger Neid aufwärtsgerichtete Motivation stärker antreibt als Bewunderung

DIE ÜBUNG ANSEHEN

Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.

DER GEDANKE

Ich habe härter gearbeitet — ich hätte es sein müssen

DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT

Anstrengung kauft ein Los, nicht den Preis. Das war immer der Deal, für alle.

EIN PRIVATER SCHRITT

Nimm einen leeren Zettel und zeichne drei schmale Spalten: „getan“, „belegt“, „offen“. Trage nur eine aktuelle Sache ein, die dich beschäftigt. Streiche anschließend alles, was ein Urteil über den Wert anderer ist. Leg den Zettel weg und schau später noch einmal kurz drauf.

Zentrale Befunde

  1. 2009

    Mit Marcel Zeelenberg und Rik Pieters demonstrierte van de Ven in mehreren Studien, dass Neid keine einheitliche Emotion ist, sondern sich in gutartigen Neid (der zur Selbstverbesserung motiviert, wenn der Vorteil als verdient gilt) und bösartigen Neid (der dazu motiviert, dem anderen zu schaden, wenn er als unverdient gilt) aufteilt. Leveling Up and Down: The Experiences of Benign and Malicious Envy

  2. 2009

    Dieselbe Forschung fand, dass gutartiger Neid — anders als Bewunderung — die Ausdauer bei anspruchsvollen Aufgaben steigert, weil der unbehagliche motivationale Druck des Neids aktiv ist auf eine Weise, wie es Bewunderungs angenehmer Fokus auf die andere Person nicht ist. Leveling Up and Down: The Experiences of Benign and Malicious Envy

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