FORSCHUNGSAKTE
Julianne Holt-Lunstad
Brigham Young University
Bekannt für:Metaanalysen, die soziale Verbundenheit als wichtigen Prädiktor des Sterberisikos etablieren
DIE ÜBUNG ANSEHEN
Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.
DER GEDANKE
“Es ist zu spät, um echte Freunde zu finden”
DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT
“Die gleiche Mechanik funktioniert noch: regelmäßige Zeit führt zu Nähe. Die Schule hat mir nur die Logistik abgenommen.”
EIN PRIVATER SCHRITT
Nennen Sie sich selbst eine Aktivität, die Sie wöchentlich machen, und beobachten Sie, wer darin regelmäßig neben Ihnen auftaucht. Schreiben Sie den Namen auf. Das ist Ihr Ausgangspunkt.
Zentrale Befunde
- 2010
Über 148 Studien und 308.849 Teilnehmende hatten Menschen mit stärkeren sozialen Beziehungen eine um 50 % höhere Überlebenswahrscheinlichkeit — ein Einfluss, vergleichbar mit dem Rauchstopp und größer als etablierte Risikofaktoren wie Adipositas und Bewegungsmangel. Social Relationships and Mortality Risk: A Meta-analytic Review ↗
- 2015
In einer Metaanalyse von 70 Studien war Einsamkeit mit einer um 26 % erhöhten Sterbewahrscheinlichkeit assoziiert, soziale Isolation mit 29 % und Alleinleben mit 32 % — mit den stärksten Effekten in Stichproben unter 65 Jahren, entgegen der Idee, dass Verbindungslosigkeit nur Ältere gefährdet. Loneliness and Social Isolation as Risk Factors for Mortality: A Meta-Analytic Review ↗