FORSCHUNGSAKTE
Guy Bodenmann
University of Zurich
Bekannt für:Das Systemisch-Transaktionale Modell der dyadischen Bewältigung und das Couples Coping Enhancement Training
DIE ÜBUNG ANSEHEN
Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.
DER GEDANKE
“Niemand in diesem Haus steht hinter mir”
DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT
“Sein Schweigen ist eine eingefrorene Reaktion in diesem Moment, nicht sein Urteil über mich oder eine Vorhersage für unsere Ehe.”
EIN PRIVATER SCHRITT
Schreib nach dem nächsten Treffen mit seiner Familie drei Sätze auf: Was genau sagte er zu dir, nachdem ihr allein wart? Nicht was er nicht sagte — was er tat. Suche nach einem konkreten Hinweis.
Zentrale Befunde
- 1997
Stress und Bewältigung in Paaren sind grundlegend dyadisch: Die Stresssignale einer Person lösen die Bewältigungsreaktion der anderen aus, und die gemeinsame Regulation von Stress durch das Paar — nicht das alleinige Handeln einer Person — bestimmt das Ergebnis. Dyadic coping: a systemic-transactional view of stress and coping among couples: Theory and empirical findings ↗
- 2004
In einer kontrollierten Studie zum Couples Coping Enhancement Training verbesserte das Vermitteln von dyadischen Bewältigungs- und Kommunikationsfertigkeiten — nicht die konfrontative Verteidigung eines Partners durch den anderen — die eheliche Zufriedenheit und verringerte ehelichen Stress. The Couples Coping Enhancement Training (CCET): A new approach to prevention of marital distress based upon stress and coping ↗
- 2015
Als Mitautor einer Metaanalyse mit 72 Stichproben und 17.856 Personen fand Bodenmanns Forschungsgruppe, dass positive dyadische Bewältigung — gemeinsames Bewältigen von Stress — ein stärkerer, konsistenterer Prädiktor für Beziehungszufriedenheit war als jedes einzelne negative oder verteidigende Verhalten. Dyadic coping and relationship satisfaction: A meta-analysis ↗