FORSCHUNGSAKTE
Bella M. DePaulo
University of California, Santa Barbara
Bekannt für:Die Benennung und Dokumentation des 'Singlismus' — Stereotypisierung und Diskriminierung gegenüber alleinstehenden Erwachsenen
DIE ÜBUNG ANSEHEN
Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.
DER GEDANKE
“In meinem Alter noch Single zu sein heißt, mit mir stimmt etwas nicht”
DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT
“Wenn eine Person mich ablehnt, sagt das über meine Passung zu dieser einen Person etwas aus — nicht über meinen Wert”
EIN PRIVATER SCHRITT
Schreib eine Abfuhr auf, die du kürzlich bekommen hast. Neben sie schreibst du in einer neuen Spalte: "Was diese Person über mich nicht weiß." Füll die Spalte aus. Das sind die fehlenden Daten, die das Skript auslässt.
Zentrale Befunde
- 2005
Alleinstehende Erwachsene sind Ziel von Stereotypisierung, Vorurteilen und Diskriminierung — 'Singlismus' — verwurzelt in einer 'Ideologie von Ehe und Familie', deren Annahmen (die sexuelle Partnerschaft sei die einzig wirklich wichtige Beziehung unter Gleichgestellten, und Menschen in Partnerschaften seien glücklicher und erfüllter) sowohl die Alltagskultur als auch wissenschaftliche Aussagen über Singles geprägt haben. Singles in Society and in Science ↗
- 2006
Die Stereotypisierung und Diskriminierung von Singles bleibt weitgehend unerkannt und geschieht oft ohne Unrechtsbewusstsein: Verglichen mit Verheirateten gelten Singles als weniger reif, weniger ausgeglichen und egozentrischer und erleben Nachteile von der Wohnungssuche bis zur Bezahlung — während diese Behandlung kaum je als Vorurteil wahrgenommen wird. The Unrecognized Stereotyping and Discrimination Against Singles ↗