FORSCHUNGSAKTE
Statusvergleich am Arbeitsplatz
Beschäftigte sammeln und interpretieren fortlaufend und oft unfreiwillig Informationen über ihre Stellung im Vergleich zu Kolleg:innen — durch Beurteilung, beiläufige Gespräche und Stresssignale am Arbeitsplatz — nicht nur von einer buchstäblichen, sichtbaren Rangliste (Greenberg, Ashton-James & Ashkanasy, 2007).
DIE ÜBUNG ANSEHEN
Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.
DER GEDANKE
“Alle können sehen, dass ich ganz unten auf dem Board stehe”
DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT
“Der Rang zeigt einen Monat, nicht meinen Wert oder meine Fähigkeit.”
EIN PRIVATER SCHRITT
Öffne das Leaderboard und schreib in dein Notizbuch auf: Welche drei Deals bewegen sich gerade? Keine Zahlen, keine Rangplätze — nur die tatsächliche Arbeit, die läuft. Das ist das, was relevant ist.
Wie es im Kopf klingt
Ein Mitarbeitender, der die öffentliche Rangliste nie öffnet, hat trotzdem eine ungefähre Vorstellung davon, wo er steht, weil vergleichende Hinweise — im Standup erwähnte Abschlüsse, der Tonfall einer Führungskraft im Einzelgespräch — dieselbe Information durchsickern lassen, die die Liste explizit zeigen würde.
Quellen: [1] ↗