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Die Wissenschaft der Altersunterschied-Beziehungen: Warum meist der Raum das Problem ist, nicht die Beziehung
'Mitgiftjägerin.' 'Er verschwendet ihre besten Jahre.' 'Sie verlässt dich für jemanden in ihrem Alter.' Welche Form das Skript auch annimmt — die belastbarsten Daten der Beziehungsforschung zu Altersunterschieden zeigen nicht die Jahre dazwischen als das, was Paare zerbricht. Sie zeigen die wahrgenommene Ablehnung — das Wappnen gegen einen Blick, einen Kommentar, ein Familienmitglied, das nie ganz warm wird — als den stärkeren Prädiktor für geringeres Engagement und höheres Trennungsrisiko. Der Altersunterschied selbst hinterlässt über die Zeit tatsächlich eine eigene, kleinere Spur. Aber der schneller wirkende Mechanismus ist meist der im eigenen Kopf, nicht der in den Geburtsurkunden.