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Die Wissenschaft eines Partners, der dich nicht verteidigt: Was die Paarforschung wirklich zeigt

Wenn der Partner schweigt, während ein Elternteil, Geschwister oder eine befreundete Person dich kritisiert, füllt der Kopf die Stille mit einem Urteil: Er oder sie liebt mich nicht genug, um sich für mich zu entscheiden. Jahrzehnte an Paarforschung stützen dieses Urteil nicht — aber sie entschuldigen das Schweigen auch nicht. Bodenmanns Studien zur dyadischen Bewältigung zeigen, dass Paare äußeren Stress als Team bewältigen oder als Team daran scheitern, nicht durch eine heldenhafte Konfrontation einer Einzelperson. Die Arbeit von Reis und Clark zeigt, dass sich geliebt fühlen aus vielen kleinen responsiven Momenten entsteht, nicht aus einer einzigen öffentlichen Positionierung. Und eine 16-jährige Studie mit verheirateten Paaren fand: Nicht die Nähe zu den Schwiegereltern sagte Scheidung voraus, sondern die Uneinigkeit der Partner darüber, wie nah diese Beziehung tatsächlich war. Hier ist, was die Daten über Verteidigung, Schweigen und Loyalität zwischen einem Paar und allen um sie herum zeigen.

72%Scheidungsrate bei Paaren, die sich in der Wahrnehmung der Nähe des Ehemanns zur Familie der Ehefrau am uneinigsten waren, gegenüber 46 % in der Gesamtstichprobe, über 16 Jahre74 studieszum Forderungs-Rückzugs-Muster — über 14.000 Teilnehmende — in einer Metaanalyse ausgewertet, alle mit dem Befund geringerer Zufriedenheit, wenn eine Person drängt und die andere sich zurückzieht17,856Personen aus 72 Stichproben in der Metaanalyse, die dyadische Bewältigung mit Beziehungszufriedenheit verknüpft — wobei positive, gemeinsame Bewältigung schwerer wiegt als jede einzelne verteidigende Handlung4 typesdyadischer Bewältigungsformen im Modell von Bodenmann — gemeinsam, unterstützend, delegiert und negativ — keine davon ist die 'öffentliche Konfrontation der anderen Person' als definierender Akt eines fürsorglichen Partners
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