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Die Wissenschaft der Handy-Angst: Warum 'Zuletzt online' dich nicht beruhigt

Smartphones haben jeder Beziehung eine Statusleiste hinzugefügt — online, zuletzt online, gelesen um 21:47 Uhr — und aus gewöhnlicher Ungewissheit etwas gemacht, das man in Echtzeit aktualisieren sieht. Wer 'elektronisches Eindringen' und Partnerüberwachung erforscht, verfolgt seit über zehn Jahren, was tatsächlich passiert, wenn jemand das Handy, die Social-Media-Feeds oder den Status des Partners kontrolliert: Das Kontrollieren hängt weit mehr mit der eigenen Bindungsangst der kontrollierenden Person zusammen als mit dem, was der Partner tatsächlich tut — und es geht mit mehr Eifersucht und weniger Vertrauen einher, nicht weniger. So sieht die Datenlage zu dieser Schleife aus.

1 weekwar die Dauer der Tagebuchstudie, in der Marshall und Kollegen fanden, dass Überwachungsverhalten im Gleichschritt mit tagesaktuellen Spitzen der eigenen Bindungsangst stieg und fiel3 behaviorsbilden das 'elektronische Eindringen', wie es Forschende definierten — private Nachrichten unerlaubt lesen, den Standort des Partners verfolgen und überwachen, mit wem er spricht — alle vorhergesagt durch die eigene Bindungsangst der überwachenden Person, bei Männern wie Frauen2 samplesromantischer Partner, getrennt untersucht, replizierten in der Arbeit von Marshall und Kollegen dasselbe Muster: höhere Bindungsangst sagte mehr Facebook-Überwachung vorher, höhere Bindungsvermeidung weniger8 itemsbildeten die erste validierte Skala, die obsessives Partner-Checken mit Eifersucht und geringerer Beziehungszufriedenheit verband — der Facebook Intrusion Questionnaire
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