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FORSCHENDE

Die Wissenschaft der Ablehnungsempfindlichkeit: Warum die Angst vor Ablehnung oft die befürchtete Ablehnung erst erzeugt

3 die forschenden dahinter"Sie wurden eine Minute lang still, und ich wusste, sie waren fertig mit mir." Ablehnungsempfindlichkeit ist nicht dasselbe wie Ablehnung zu hassen —

Columbia University

Geraldine Downey

Bekannt für:Das Modell der Zurückweisungsempfindlichkeit — wie ängstliche Erwartungen von Zurückweisung Beziehungen prägen und sabotieren können

Zentrale Befunde

  1. 1996

    Zurückweisungsempfindlichkeit — Zurückweisung ängstlich erwarten, schnell wahrnehmen und überreagieren — führt dazu, dass Menschen absichtliche Zurückweisung in mehrdeutiges Verhalten neuer Partner hineinlesen, und sowohl Zurückweisungsempfindliche als auch ihre Partner berichten geringere Beziehungszufriedenheit.

  2. 1998

    Zurückweisungserwartungen wirken als selbsterfüllende Prophezeiung: In Tagebuch- und Beobachtungsstudien mit Paaren sagte hohe Zurückweisungsempfindlichkeit Konfliktprozesse voraus, die Beziehungen zermürbten, und Paare mit einer hoch zurückweisungsempfindlichen Frau hatten sich ein Jahr später weit häufiger getrennt (44 % vs. 15 %).

University of California, Los Angeles

Naomi I. Eisenberger

Bekannt für:Die Neurowissenschaft des sozialen Schmerzes – Nachweis, dass soziale Zurückweisung Hirnregionen rekrutiert, die sich mit denen körperlichen Schmerzes überlappen

Zentrale Befunde

  1. 2003

    Fand mittels fMRT während einer Cyberball-Ausgrenzung, dass der dorsale anteriore cinguläre Cortex – verknüpft mit dem Leiden körperlichen Schmerzes – bei Ausgrenzung aktiver war und seine Aktivierung die berichtete soziale Belastung nachzeichnete.

  2. 2010

    In einer Kooperation zur Prüfung der sozialen Schmerzüberlappung senkte Paracetamol – ein gewöhnliches körperliches Schmerzmittel – über drei Wochen das täglich berichtete Verletztsein und dämpfte neuronale Reaktionen auf soziale Zurückweisung gegenüber Placebo.

Duke University

Kenneth A. Dodge

Bekannt für:Grundlegende Forschung zum feindseligen Attributionsbias bei Kindern — zeigend, dass frühe Erfahrungen von Misshandlung die Verarbeitung mehrdeutiger sozialer Signale als feindselig bei Kindern prägt und damit den Grundstein für die spätere AS-Theorie legt

Zentrale Befunde

  1. 1980

    Dodge zeigte, dass Kinder, die körperliche Misshandlung erfahren hatten, deutlich häufiger als nicht misshandelte Gleichaltrige anderen in mehrdeutigen Interaktionsszenarien feindselige Absichten zuschrieben — und etablierte damit, dass frühe relationale Traumata systematische Biases bei der Verarbeitung sozialer Signale erzeugen.

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