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FORSCHENDE

Die Wissenschaft der Freundschaft nach der Geburt eines Kindes: Warum dein Netzwerk schrumpft (und wohin es geht)

4 die forschenden dahinterEs fühlt sich persönlich an, wenn eine enge Freundin nach der Geburt deines Kindes nicht mehr zurückschreibt — als wäre das der Beweis, dass sie dich

University of Amsterdam

Matthijs Kalmijn

Bekannt für:Lebenslaufforschung dazu, wie Ehe und Elternschaft die Freundschaftsnetzwerke und sozialen Kontakte von Paaren umformen

Zentrale Befunde

  1. 2003

    In Umfragedaten verheirateter und zusammenlebender Paare schrumpfen die Freundschaftsnetzwerke der Partner im Verlauf der Beziehung und überlappen sich zunehmend — im Einklang mit der Hypothese des dyadischen Rückzugs, wobei gemeinsame Paar-Freunde persönliche Freunde ersetzen.

  2. 2012

    Längsschnittanalysen, die Alters-, Ehe- und Elternschaftseffekte trennen, zeigen: Die Übergänge selbst verringern den Kontakt mit Freunden — und widerlegen die Idee, der Rückgang spiegele bloß Kohortenunterschiede oder Selektion in die Ehe wider.

Bowling Green State University

Kei Nomaguchi

Bekannt für:Landesweite Panelforschung zu den Kosten und Belohnungen der Elternschaft, einschließlich der Auswirkungen auf soziale Integration und Wohlbefinden

Zentrale Befunde

  1. 2003

    Anhand von landesweit 1.933 zuvor kinderlosen Erwachsenen stellen Nomaguchi und Milkie fest, dass Elternschaft Kosten und Belohnungen mit sich bringt, die je nach Geschlecht und Familienstand variieren — die soziale Integration war jedoch bei allen Gruppen frischgebackener Eltern höher.

Duke University

Lynn Smith-Lovin

Bekannt für:Grundlegende soziologische Forschung dazu, wie Geschlecht und Kindererziehung zentrale soziale Kontaktnetzwerke prägen

Zentrale Befunde

  1. 1997

    Gemeinsam mit Munch und McPherson zeigt Smith-Lovin, dass Kindererziehung die zentralen sozialen Kontaktmuster von Erwachsenen geschlechtsspezifisch unterschiedlich umgestaltet — eine empirische Grundlage für spätere Forschung zu Elternschaft und Netzwerken.

Ohio University

William K. Rawlins

Bekannt für:Kommunikationswissenschaftliche Theorie der Freundschaft als Beziehung, die über Lebensübergänge hinweg fortlaufende dialektische Steuerung braucht

Zentrale Befunde

  1. 2009

    In The Compass of Friendship argumentiert Rawlins, dass Freundschaften durch die aktive Steuerung dialektischer Spannungen wie Unabhängigkeit versus Verbundenheit aufrechterhalten werden, und dass Lebensübergänge wie die Elternschaft diese Steuerung auf die Probe stellen, ohne dass nachlassender Kontakt Verrat bedeutet.

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