REALITYWIPE

FORSCHUNGSAKTE

Rachel Yehuda

Icahn School of Medicine at Mount Sinai

Bekannt für:Bahnbrechende Forschung zur PTBS-Neurobiologie und epigenetischen intergenerationellen Traumatransmission in Holocaust-Überlebensfamilien

Zentrale Befunde

  1. 1998

    Erwachsene Kinder von Holocaust-Überlebenden hatten eine deutlich erhöhte lebenslange PTBS-Rate im Vergleich zu demographisch ähnlichen Kontrollpersonen ohne Holocaust-Exposition — der erste kontrollierte Nachweis, dass psychologische Vulnerabilität ohne direkte Traumaexposition über Generationen weitergegeben wird. Vulnerability to posttraumatic stress disorder in adult offspring of Holocaust survivors

  2. 2016

    Holocaust-Überlebende zeigten eine um 10 % höhere Methylierung am FKBP5-Intron 7 als Kontrollpersonen; ihre erwachsenen Kinder zeigten an derselben Stelle eine um 7,7 % niedrigere Methylierung als die Nachkommen der Kontrollgruppe — koordinierte, aber entgegengesetzte epigenetische Veränderungen, die den ersten menschlichen Beweis für biologische intergenerationelle Traumatransmission liefern. Holocaust Exposure Induced Intergenerational Effects on FKBP5 Methylation

  3. 2018

    Zwei breite Kategorien epigenetisch vermittelter intergenerationeller Transmission wurden identifiziert: entwicklungsbedingte programmierte Effekte durch das frühe elterliche Umfeld (einschließlich pränataler Stressexposition) und präkonzeptionelle epigenetische Veränderungen, die die Keimbahn beeinflussen können — was die biologischen Wege klärt, auf denen elterliches Trauma die Stressreaktionen der Nachkommen prägt. Intergenerational transmission of trauma effects: putative role of epigenetic mechanisms

Forschungsfelder

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