FORSCHUNGSAKTE
Matthew Feinberg
University of California, Berkeley (later University of Toronto)
Bekannt für:Experimentelle Arbeiten zum prosozialen Tratsch — wie das Teilen von Reputationsinformationen andere schützt und Kooperation erhält
DIE ÜBUNG ANSEHEN
Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.
DER GEDANKE
“Sie reden über mich, sobald ich gehe”
DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT
“Ich kann gehen, ohne aus dem nächsten Satz das Schlimmste zu machen.”
EIN PRIVATER SCHRITT
Leg in den nächsten zehn Minuten deine Jacke oder Schuhe an den Eingang, dreh dich einmal weg und geh dann bewusst in einen anderen Raum. Notiere nur: Was war tatsächlich hörbar, bevor du gegangen bist, und was ist erst danach in deinem Kopf dazugedacht worden?
Zentrale Befunde
- 2012
Das Beobachten einer unsozialen Handlung erzeugt negativen Affekt, der Menschen drängt, eine potenziell verwundbare Person zu warnen; die Warnung weiterzugeben senkt diese Anspannung, und Teilnehmer mit stärkerer prosozialer Orientierung waren am motiviertesten, so zu tratschen — selbst zu eigenen Lasten. The Virtues of Gossip: Reputational Information Sharing as Prosocial Behavior ↗
- 2014
In Gruppen, die wiederholte ökonomische Spiele spielten, hielt das Zulassen von Tratsch und dem Ausschluss von Trittbrettfahrern die Kooperation hoch — und Ausgeschlossene kehrten mit vergleichbarer Kooperationsbereitschaft zurück, was zeigt, dass tratschbasierter Ausschluss besserte statt nur zu bestrafen. Gossip and Ostracism Promote Cooperation in Groups ↗