FORSCHUNGSAKTE
Harry T. Reis
University of Rochester
Bekannt für:Das Modell des interpersonellen Intimitätsprozesses und die Theorie der wahrgenommenen Partner-Reaktionsbereitschaft
DIE ÜBUNG ANSEHEN
Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.
DER GEDANKE
“Niemand in diesem Haus steht hinter mir”
DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT
“Sein Schweigen ist eine eingefrorene Reaktion in diesem Moment, nicht sein Urteil über mich oder eine Vorhersage für unsere Ehe.”
EIN PRIVATER SCHRITT
Schreib nach dem nächsten Treffen mit seiner Familie drei Sätze auf: Was genau sagte er zu dir, nachdem ihr allein wart? Nicht was er nicht sagte — was er tat. Suche nach einem konkreten Hinweis.
Zentrale Befunde
- 1988
Schlug gemeinsam mit Phillip Shaver vor, dass Intimität durch Zyklen von Selbstoffenbarung entsteht, die auf wahrgenommene Partner-Reaktionsbereitschaft treffen — das Gefühl, dass ein Partner versteht, bestätigt und sich kümmert — statt durch eine einzelne dramatische Geste. Intimacy as an interpersonal process: the importance of self-disclosure, partner disclosure, and perceived partner responsiveness in interpersonal exchanges ↗
- 2004
Formalisierte mit Clark und Holmes wahrgenommene Partner-Reaktionsbereitschaft als organisierendes Konstrukt: den Glauben, dass ein Partner den zentralen, definierenden Merkmalen des Selbst Aufmerksamkeit schenkt und unterstützend reagiert — angesammelt über viele Interaktionen, nicht bewiesen in einem einzelnen Moment. Perceived Partner Responsiveness as an Organizing Construct in the Study of Intimacy and Closeness ↗