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FORSCHUNGSAKTE

Bestimmungsglauben-Ausstiegsauslöser

Der Bestimmungsglauben-Ausstiegsauslöser ist der Mechanismus, durch den das Halten eines Bestimmungsglaubens — 'die richtige Beziehung funktioniert einfach' — gewöhnliche relationale Reibung in ein Ausstiegssignal verwandelt. Wenn Reibung als diagnostischer Beweis für eine schlechte Passung gedeutet wird statt als normales Beziehungsgebiet, wird das Weggehen zur rationalen Reaktion statt das Durcharbeiten der Schwierigkeit. Knees Forschung von 1998 fand, dass Bestimmungsgläubige nach frühen Problemen stärkere Ernüchterung zeigten; Knee und Nanayakkara fanden, dass sie unter Beziehungsstress Vermeidungs-Coping statt Problemlösung verwendeten.

DIE ÜBUNG ANSEHEN

Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.

DER GEDANKE

Wir streiten, also sind wir wohl kaputt

DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT

Streit zeigt, dass wir beide noch da sind — nicht, dass wir kaputt sind.

EIN PRIVATER SCHRITT

Schreib nach dem nächsten Streit privat auf: Was hast du über die andere Person gelernt, das du vorher nicht gesehen hast? Nicht: War der Streit gerechtfertigt? Sondern: Was hat sich geklärt?

Wie es im Kopf klingt

Das innere Skript: 'Wir streiten seit Wochen über dasselbe — wir sind offensichtlich einfach nicht kompatibel.' Die Forschung rahmt es um: Der Streit ist gewöhnliche relationale Reibung; die Überzeugung, dass wiederkehrende Reibung Inkompatibilität beweist, ist der Ausstiegsauslöser — nicht die Reibung selbst.

Quellen: [1] ↗ · [2] ↗

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