FORSCHUNGSAKTE
Alexander C. Jensen
Brigham Young University
Bekannt für:Forschung zu Geschwistereinfluss, unterschiedlicher Behandlung und sozialem Vergleich von der Jugend bis ins hohe Alter
DIE ÜBUNG ANSEHEN
Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.
DER GEDANKE
“Sie haben mehr Hilfe bekommen, als wir je bekamen”
DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT
“Ihre Hilfe ist eine Entscheidung über ihre Prioritäten, nicht eine Bewertung meines Wertes.”
EIN PRIVATER SCHRITT
Notiere drei Male in dieser Woche, wenn du automatisch eine zukünftige Familienunterhaltung planerisch durchgehst — ohne die Notiz zu teilen oder jemandem zu sagen, dass du das tust. Beobachte nur, dass der Impuls existiert.
Zentrale Befunde
- 2013
Mit Whiteman, Fingerman und Birditt zeigte Jensen, dass junge Erwachsene noch weit in ihren Zwanzigern und Dreißigern eine unterschiedliche elterliche Behandlung wahrnehmen — das Gefühl, dass 'das Leben immer noch nicht fair ist' zwischen Geschwistern, endet nicht mit der Kindheit. "Life Still Isn't Fair": Parental Differential Treatment of Young Adult Siblings ↗
- 2022
Mit Apsley, Thackeray und Shoaf befragte Jensen 491 Erwachsene und erstellte die erste Studie zum sozialen Vergleich zwischen Geschwistern im mittleren und höheren Lebensalter. Er fand einen Zusammenhang sowohl mit mehr depressiven Symptomen/Konflikt als auch, in denselben Daten, mit größerer Nähe zwischen Geschwistern. Sibling Social Comparison in Mid- to Later Life: Links with Well-Being and Relationship Quality ↗
- 2025
Mit Jorgensen-Wells führte Jensen eine Metaanalyse mit fast 19.500 Teilnehmenden aus Dutzenden Studien durch und bestätigte, dass elterliche Bevorzugung real ist und Mustern folgt — Eltern bevorzugen im Durchschnitt Töchter, gewissenhaftere Kinder und bei Autonomie- und Kontrollmaßen ältere Geschwister. Parents Favor Daughters: A Meta-Analysis of Gender and Other Predictors of Parental Differential Treatment ↗