REALITYWIPE

FORSCHUNGSAKTE

Abdullah Almaatouq

MIT Media Lab (at publication); later MIT Sloan School of Management

Bekannt für:Der Nachweis, dass nur etwa die Hälfte der wahrgenommenen Freundschaften wechselseitig ist und diese Fehlwahrnehmung sozialen Einfluss begrenzt

DIE ÜBUNG ANSEHEN

Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.

DER GEDANKE

Ich bin drei Stunden gefahren, und sie schaffen keine dreißig Minuten

DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT

Ich kann die Kilometer benennen, ohne sie zu einem Urteil über Liebe zu machen.

EIN PRIVATER SCHRITT

Öffne eine Karten-App, gib beide Routen ein und schreib neben jede einen ehrlichen Grund jenseits von Liebe, warum sich die Fahrt anders anfühlen könnte: Verkehr, Gesundheit, Kosten oder Zeitpunkt.

Zentrale Befunde

  1. 2016

    In Selbstauskunfts-Befragungen erwarteten die Teilnehmenden, dass die große Mehrheit ihrer Freundschaften wechselseitig sei, doch nur etwa 53 % waren es — im Einklang mit früheren Studien mit Reziprozitätsraten von 34–53 % — was eine tiefgreifende Unfähigkeit offenbart, Freundschaftsreziprozität wahrzunehmen. Are You Your Friends' Friend? Poor Perception of Friendship Ties Limits the Ability to Promote Behavioral Change

  2. 2016

    In einer Fitness-Intervention bewirkte der Einfluss wechselseitiger Freundschaften deutlich mehr Verhaltensänderung als der einseitiger Bindungen — die Asymmetrie, die Menschen nicht sehen, hat praktische Folgen dafür, wer wen tatsächlich beeinflussen kann. Are You Your Friends' Friend? Poor Perception of Friendship Ties Limits the Ability to Promote Behavioral Change

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