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FORSCHUNGSAKTE

Identitätstrauer beim Rollenausstieg

Identitätstrauer beim Rollenausstieg ist das echte Gefühl des Verlusts, das auf das Verlassen einer zentralen sozialen Rolle folgt — in diesem Fall einer Karriere — selbst wenn der Ausstieg gewählt und gewollt war. Eine Untersuchung mit 185 Interviews über sehr unterschiedliche Arten von Rollenausstiegen fand ein konsistentes vierstufiges Muster (Zweifel, Suche, ein Wendepunkt, Aufbau einer 'Ex'-Identität), und dass Spuren einer früheren Identität fortbestehen und später reaktiviert werden können, statt von Grund auf neu aufgebaut werden zu müssen.

DIE ÜBUNG ANSEHEN

Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.

DER GEDANKE

Ich war jemand, bevor das passierte — jetzt bin ich nur noch Elternteil

DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT

Der Berufstitel war ein Fenster zu mir, nicht mein ganzes Selbst.

EIN PRIVATER SCHRITT

Schreib drei Entscheidungen auf, die du heute getroffen hast, ohne dass jemand es dir sagte oder es sein musste. Lies sie danach.

Wie es im Kopf klingt

Das innere Skript: 'Ich wollte das. Ich habe darum gebeten. Warum fühlt es sich also an, als hätte ich etwas verloren?' Die Forschung liest das als erwartbar, nicht als kaputt: Rollenausstieg erzeugt zuverlässig Trauer um die alte Identität, gewollt oder nicht — und deren Spuren verschwinden nicht, sie ruhen nur.

Quellen: [1] ↗ · [2] ↗

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