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Duales Prozess-Pendeln

Duales Prozess-Pendeln ist die Hin-und-Her-Bewegung zwischen verlustorientierter Bewältigung (der Trauer zugewandt, den Menschen vermissen) und wiederherstellungsorientierter Bewältigung (praktisches Leben, neue Rollen, Ablenkung), wie sie Stroebe und Schuts Duales Prozessmodell beschreibt. Das Pendeln selbst — einschließlich Pausen von der Trauer — gilt darin als der regulierende Mechanismus gesunder Anpassung.

Wie es im Kopf klingt

Das innere Skript: 'Ich habe mich beim Abendessen lachen sehen und sofort schuldig gefühlt — gleich rollt die Trauerwelle über mich hinweg.' Im Modell war dieses Abendessen die Wiederherstellungsorientierung bei der Arbeit; die Schuld ist das alte Skript, kein Warnsignal.

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  1. 01 Was ist im Dualen Prozessmodell 'wiederherstellungsorientierte' Bewältigung?

    Die Wiederherstellungsorientierung umfasst die sekundären Stressoren der Trauer — Aufgaben übernehmen, die der Verstorbene erledigte, neue Rollen und Identitäten aufbauen, den Alltag bewältigen. Sie steht neben der Verlustorientierung, und die Bewältigung pendelt zwischen beiden. Quelle

  2. 02 Eine Pause von der Trauer — ein Filmabend, ein Arbeitssprint — ist im Dualen Prozessmodell am besten beschrieben als:

    Das Modell baut 'Auszeiten' vom Trauern ausdrücklich in gesunde Bewältigung ein: Trauernde konfrontieren die Aufgaben der Trauer mal und weichen ihnen mal aus — diese Dosierung ist regulierend, kein Versagen. Quelle

  3. 03 Ein Mangel der alten 'Trauerarbeits-Hypothese', der das Duale Prozessmodell motivierte, war:

    Stroebe und Schut benannten die Mängel der Trauerarbeits-Hypothese direkt: unpräzise Definition, fehlende Abbildung der Dynamik des Trauerns, fehlende empirische Belege und fehlende Validierung über Kulturen und historische Epochen hinweg. Quelle

Quellen: [1] ↗ · [2] ↗

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