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FORSCHUNGSAKTE

Sozialer Abwärtsvergleich

Sozialer Abwärtsvergleich bedeutet, sich an jemandem zu messen, dem es schlechter geht, um ein bedrohtes Selbstwertgefühl zu schützen oder wiederherzustellen. Wills' Theorie von 1981 rahmt ihn als adaptiven Selbstschutzmechanismus — keine Grausamkeit —, der ausgelöst wird, wenn Selbstbewertungen unter Druck stehen. Der Mechanismus wirkt kurzfristig, kann aber zur Gewohnheit werden, Herausforderungen auszuweichen statt ihnen zu begegnen.

DIE ÜBUNG ANSEHEN

Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.

DER GEDANKE

Alle anderen sind weiter

DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT

Ich vergleiche mein Innen mit ihrem Außen. Das ist kein sauberer Vergleich.

EIN PRIVATER SCHRITT

Nimm dir einen Zettel und schreibe zwei Listen mit je drei Punkten: links alles, was du an anderen nur von außen mitbekommst; rechts alles, was in deiner eigenen Woche niemand sieht. Falte den Zettel danach wieder zusammen und lege ihn weg.

Wie es im Kopf klingt

Das innere Skript: 'Wenigstens geht es mir nicht so schlecht wie ihnen — ich komme ganz gut durch.' Die Forschung sagt: Diese Vergleich gelegentlich zur Stabilisierung zu nutzen, ist normal. Die Frage ist, ob er einmalig zur Erholung genutzt wird oder wiederholt, um die Aufwärtsarbeit zu vermeiden.

Quellen: [1] ↗ · [2] ↗

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