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Die Wissenschaft des Impostor-Phänomens: 1978 benannt, bis heute missverstanden
Das 'Impostor-Phänomen' wurde 1978 von zwei Psychologinnen benannt, die hochleistende Frauen untersuchten, die trotz Abschlüssen, Beförderungen und Auszeichnungen überzeugt blieben, alle getäuscht zu haben. Fast fünfzig Jahre später sagt die Forschung drei Dinge klar: Impostor-Gefühle sind bei erfolgreichen Menschen jeden Geschlechts verbreitet, die gemessene Prävalenz schwankt je nach Fragebogen zwischen 9 % und 82 %, und Erfolg allein heilt es nicht — weil das Skript jeden neuen Erfolg als Glück oder Charme abwertet. Die neueste Forschung fügt eine Wendung hinzu: Das Gefühl folgt oft dem Umfeld, nicht nur der Person, die das Skript ausführt.