REALITYWIPE

IN_ZAHLEN

Die Wissenschaft der Feiertagsangst: Warum der Countdown schlimmer ist als der Tag selbst

Die Angst, die sich Tage vor einem Familientreffen aufbaut, das Zurückrutschen in die Teenager-Rolle in dem Moment, in dem man zur Tür hereinkommt, das gedankliche Durchgehen jedes unangenehmen Kommentars auf der Heimfahrt — nichts davon ist ein Charakterfehler oder ein Beweis dafür, dass die eigene Familie besonders kaputt ist. Es sind drei gut belegte Muster: antizipierendes und nachträgliches Grübeln (dieselben Prozesse, die soziale Angst aufrechterhalten), Familiensysteme, die Menschen im 'emotionalen Feld' des Elternhauses in alte Rollen zurückdrängen, und ein Gehirn, das zuverlässig überschätzt, wie schlimm oder wie gut sich ein erwartetes Ereignis anfühlen wird. Große Umfragen bestätigen das — die meisten Erwachsenen berichten von echtem Stress in der Feiertagszeit, und nur eine Minderheit sagt, sie wolle wirklich an jedem Treffen im Kalender teilnehmen. Das sagt die Wissenschaft dazu.

89%der US-Erwachsenen berichten von Feiertagsstress durch Geldsorgen, das Vermissen geliebter Menschen oder erwartete Familienkonflikte41%der US-Erwachsenen geben an, dass ihr Stress speziell während der Feiertagssaison im Vergleich zum Rest des Jahres steigt27% vs 41%der Frauen gegenüber Männern gaben in der ersten Feiertagsstress-Umfrage der APA an, sich über die Feiertage entspannen zu können — eine Lücke, die mit ungleicher Gastgeber- und Fürsorgearbeit zusammenhängt~20%der US-Erwachsenen sagen, sie wollten wirklich zu jedem Feiertagstreffen im Kalender gehen — die meisten nehmen zumindest an einigen aus Pflichtgefühl teil
Vollständige Forschungsakte anzeigenteste dein wissenGesamte Forschung