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Die Wissenschaft der Freundschafts-Brüche: Warum die meisten Freundschaften im Stillen enden
Für das Ende einer Freundschaft gibt es kein Ritual — kein Trennungsgespräch, keinen Papierkram, meist nicht einmal einen Streit. Die Forschung zeigt: Das ist die Norm, nicht die Ausnahme. Freundschaften lösen sich vor allem durch Auseinanderdriften und Umstände auf, rund die Hälfte des persönlichen Netzwerks wird binnen sieben Jahren ersetzt, und nur etwa die Hälfte der Freundschaften, die Menschen nennen, wird überhaupt erwidert. Der Verlust ist trotzdem real — die Trauerforschung nennt das aberkannte Trauer: Trauern ohne soziale Erlaubnis. Hier ist, was vierzig Jahre Auflösungsforschung tatsächlich ergeben haben.