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Die Wissenschaft der Freundschafts-Brüche: Warum die meisten Freundschaften im Stillen enden

Für das Ende einer Freundschaft gibt es kein Ritual — kein Trennungsgespräch, keinen Papierkram, meist nicht einmal einen Streit. Die Forschung zeigt: Das ist die Norm, nicht die Ausnahme. Freundschaften lösen sich vor allem durch Auseinanderdriften und Umstände auf, rund die Hälfte des persönlichen Netzwerks wird binnen sieben Jahren ersetzt, und nur etwa die Hälfte der Freundschaften, die Menschen nennen, wird überhaupt erwidert. Der Verlust ist trotzdem real — die Trauerforschung nennt das aberkannte Trauer: Trauern ohne soziale Erlaubnis. Hier ist, was vierzig Jahre Auflösungsforschung tatsächlich ergeben haben.

~50%der Personen eines persönlichen Netzwerks wurden in einer niederländischen Panelstudie mit über 600 erneut befragten Erwachsenen binnen sieben Jahren ersetzt — während die Netzwerkgröße etwa gleich blieb53%der genannten Freundschaften wurden tatsächlich erwidert — obwohl die große Mehrheit der Teilnehmenden erwartete, dass ihre Freundschaften auf Gegenseitigkeit beruhen4 routesder Freundschaftsauflösung dokumentierte die erste systematische Studie darüber, wie Freundschaften enden: räumliche Trennung, Ersatz durch neue Freunde, wachsende Abneigung und Störung durch Beziehungen oder Ehe
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