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Die Wissenschaft des Ernährerdrucks: Was der Stress des Alleinverdieners wirklich anrichtet
"Ich verdiene gut, ich sollte nicht so gestresst sein" ist der Satz, den sich viele Alleinverdiener genau in dem Moment sagen, bevor sie nicht schlafen können. Doch die Daten stützen diesen Satz nicht. Männer, die das einzige Einkommen ihres Haushalts sind, zeigen schlechteres psychisches Wohlbefinden und schlechtere Gesundheit als Männer in Haushalten mit zwei Einkommen — nicht wegen der Höhe des Verdienstes, sondern wegen der Rolle selbst. Finanziellen Stress vor dem Partner zu verbergen ist eher die Norm als die Ausnahme. Und die Schuldgefühle, die auftauchen, sobald ein Alleinverdiener versucht, sich auszuruhen, sind kein Charakterfehler — sie sind das, was passiert, wenn eine Rolle keine eingebaute Vertretung hat. Hier ist, was zwei Jahrzehnte Forschung zu Ernährer-Identität, relativem Einkommen und finanzieller Geheimhaltung tatsächlich gefunden haben.