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FORSCHUNGSAKTE

Netzwerkfluktuation

Netzwerkfluktuation ist der stetige Austausch der Menschen in einem persönlichen Netzwerk, während dessen Gesamtgröße ungefähr stabil bleibt. In Mollenhorsts niederländischer Panelstudie waren nur 48 % der engen Netzwerkmitglieder sieben Jahre später noch im Netzwerk, und ein Hauptgrund für das Ende von Beziehungen war der Mangel an Begegnungsgelegenheiten — die sozialen Kontexte, die sie hervorgebracht hatten (Arbeit, Schule, Vereine, Nachbarschaft), waren verschwunden.

DIE ÜBUNG ANSEHEN

Mach aus einem Gedanken, den diese Forschung erklärt, einen klaren Schritt.

DER GEDANKE

Sie hat ihr neues Leben mir vorgezogen

DEINE AUFGENOMMENE ANTWORT

Ihre Stunden sind voller. Das ist nicht dasselbe wie ihre Zuneigung.

EIN PRIVATER SCHRITT

Lege eine neue Notiz mit dem Titel „Satz statt Urteil“ an und schreibe drei neutrale Alternativen zu deinem Gedanken auf, ohne sie zu bewerten. Danach schließe die Notiz wieder und lass sie unangetastet.

Wie es im Kopf klingt

Das Skript sagt: 'Unsere Clique hat sich nach den Hochzeiten und Babys aufgelöst — wir haben einander im Stich gelassen.' Der Mechanismus sagt: Die Gruppe wurde von einem Kontext zusammengehalten (dieselbe Stadt, dieselbe Freitagsbar, dasselbe Team), und mit dem Kontext verschwand auch der Kontakt, der sich von selbst ergab. Die Hälfte des engen Netzwerks rotiert in sieben Jahren; es überleben die Bindungen, die jemand bewusst auf einen neuen Kontext umzieht.

Quellen: [1] ↗ · [2] ↗

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